An die Endgeräte eines mobilen Bürgeramts sind besondere Anforderungen zu stellen. Diese sind unter anderem:
Im Rahmen des Projekts
MoBüD wurde zunächst (im Sinne eines ”user-centred Designs”) zusammen mit den
Nutzern geklärt, welche Komponenten ein mobiler Bürgerberater ”vor Ort”
benötigt.
Dies sind zunächst elektronische Komponenten wie
Weiterhin benötigen die Bürgerberater aber (zurzeit) noch eine Reihe weiterer Arbeitsutensilien wie besondere Formulare, Stempel, Stanzen, Dienstsiegel, usw.
Diese Anforderungen führten zu einer ersten Variante eines ”Bürgeramts-Koffers”, mit dem alle (elektronischen und nicht-elektronischen) Komponenten in einem Behältnis transportiert werden können. Um den Transport zu erleichtern, ist der Koffer mit Rollen versehen. Die elektronischen Komponenten sind so auf einem herausnehmbaren Einlegeboden installiert, dass der Nutzer keine Verkabelung vornehmen muss.

Bild 1: Einlegeboden zum ”Bürgeramts-Koffer” (Variante 1)
Diese Lösung war - wie sich in entsprechenden Usability-Tests herausstellte - ausreichend benutzerfreundlich, um im Rahmen eines Probebetriebs mobiler Bürgerämter eingesetzt zu werden.
Allerdings stellte sich bald heraus, dass dieser Koffer für einen späteren Regelbetrieb hinsichtlich der Transportabilität noch verbessert werden musste. insbesondere war er mit den Maßen 51 cm x 71 cm x 30 cm zu unhandlich zum Tragen (oft konnte er nicht gerollt werden) und mit einem Gewicht von ca. 19 kg insb. für Bürgerberaterinnen zu schwer.
Daher wurde eine zweite, kleine und leichtere Variante konzipiert, in der nur die elektronischen Komponenten enthalten sind. Diese Version wiegt 13 kg. Weitere Hilfsmittel und Utensilien müssen in diesem Falle separat transportiert werden.

Bild 2: MoBüD-Endgerät Variante 2
Da sich viele Bürgerberater mehr Flexibilität hinsichtlich der Anordnung der Endgerätekomponenten wünschten, als dies bei Variante 2 möglich ist, wurde eine dritte Variante konzipiert und aufgebaut, die diesem Wunsch stärker entgegenkommt.
Bei Variante 3 sind die elektronischen Komponenten wie Netzteile, USB-Hub, usw. und der Chipkartenleser in einer Desktop-Box (35 cm x 29 cm x 5 cm, ca. 5 kg) untergebracht, die mit unterschiedlicher Ausrichtung und an unterschiedlichen Positionen auf dem Arbeitstisch aufgestellt werden kann. Der Drucker ist drehbar auf dieser Desktopbox angeordnet; Notebook und Bezahlterminal sind frei positionierbar.

Bild 3: MoBüD-Endgerät Variante 3
Variante 3 des MoBüD-Endgeräts wird zur Zeit in den Berliner Bezirken Lichtenberg, Pankow und Spandau zur Durchführung mobiler Bürgerdienste benutzt.
Es wiegt - je nach verwendetem Bezahlterminal - ca. 12 bis 13 kg.
Das MoBüD-Endgerät wird nach der Projektlaufzeit durch das Fraunhofer Heinrich-Hertz-Institut weiterentwickelt und vertrieben.
Die aktuelle Version des MoBüD-Koffers enthält auch einen Scanner zum Scannen von DIGANT-Formularen.
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